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  1. #1
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    Standard Über das richtige Timing für einen Clubbesuch

    Die Griechen sind, wie alle Südländer, Spätausgeher. Es ist ganz normal, dass man überhaupt erst nach Mitternacht ausgeht, um bis in den Morgen hinein abzufeiern. Im www.bourdela.com, dem großen griechischen Erotikforum, sind deutsche Clubs heiß diskutiert und ich werde dort oft um einschlägige Informationen gebeten. Worauf ich die Leute immer wieder eindringlich hinweisen muss, ist, dass sie früher losgehen müssen, um auf ihre Kosten zu kommen, denn am späten Abend ist die Chose in fast allen Clubs schon gelaufen. Das gilt insbesondere fürs Golden Time. Was habe ich mir von Griechen nicht schon für Beschwerden anhören müssen über diesen angeblich legendären Club, wo man keine Parkplätze mehr findet, am Empfang Schlange stehen muss und der hoffnungslos überfüllt ist. Falsches Timing, kann ich da nur antworten.


    Was mich anbetrifft, ich habe schon vor einigen Jahren angefangen zu … zählen. Ein Clubbesuch macht nur dann Spaß, wenn man weiß, zu welchem Zeitpunkt man sich dort einfinden sollte, anderenfalls beschleicht einen schon während des Clubaufenthaltes das frustrierende Gefühl, dass man sein Geld und seine Zeit sinnlos verschleudert hat. Es kann durchaus passieren, dass man sich auch in einem hochgelobten Club zu Tode langweilt und nicht nachvollziehen kann, was die anderen an diesem Club so toll finden – wenn man sich dort zum falschen Zeitpunkt aufhält.

    Diese Erkenntnis ist von herausragender Bedeutung. Ich zum Beispiel habe meine Konsequenzen daraus gezogen. So gehe ich prinzipiell niemals an Sonntagen und Montagen in einen Club und ich achte bei jedem Clubbesuch darauf, dass ich den Gegebenheiten des Clubs in zeitlicher Hinsicht Rechnung trage – anderenfalls verzichte ich auf einen Besuch, denn ich habe schon zu oft abgetörnt in irgendwelchen Clubs herumgesessen, um mir das freiwillig erneut anzutun.


    Doch worin liegt eigentlich der Schlüssel für das richtige Timing? Ich denke, dass das maßgebliche Kriterium in einer günstigen Verhältniszahl zwischen männlichen Gästen und anwesenden Clubdamen seinen Ausdruck findet. Was ist unter günstig zu verstehen, in dem Sinne, dass man den Clubaufenthalt als spaßig empfindet? Nun, ich habe lange gezählt und mir Notizen gemacht und ich möchte an dieser Stelle ein paar Situationen beschreiben, die nachvollziehen helfen, welche Zahlen ich evaluiert habe. ACHTUNG: Die nachfolgenden Erörterungen sind irrelevant für Clubbesucher, die es ohnehin nur auf eine bestimmte Frau abgesehen und sich gegebenenfalls mit ihr verabredet haben.





    Beispiel 1
    Ein kleiner provinzieller Club (den ich nicht nennen möchte), musterhaft:
    Ankunft 16 Uhr. Im Club 6 Frauen und 2 Gäste. Wer kennt das nicht: Man schleicht angesichts der Gegebenheiten ziellos im Club umher, holt sich an der Bar eine Cola, schlendert vom Pornokino in die Lounge und auf die Terrasse, wirft einen Blick in die Sauna. Ziemlich unergiebig,das Ganze. Die Frauen lauern entweder wie Krokodile und man hat Mühe sich ihrer zu erwehren oder … sie beachten einen gar nicht und haben sich in einer Sitzecke separiert, rauchen eine Zigarette nach der anderen und sind mit sich selber beschäftigt, weil sie gelernt haben, dass sie den wenigen Männern im Club bei Annäherungsversuchen ohnehin nur auf die Nerven gehen oder … weil sie gar keinen Bock haben. Es besteht ein Männlein/Weiblein-Verhältnis (m/w) von 1:3 oder 0,33. Ein weiterer Gast ist eingetroffen. Neues m/w 1:2 oder 0,5.

    Ich möchte an dieser Stelle schon vorgreifen und den Schluss ziehen, dass ein solcher Frauenüberschuss unerquickliche Folgen hat. Die Frauen sind unterfordert, apathisch, frustriert, gelangweilt und gereizt. Diese Schlussfolgerung gilt nicht nur für einen solch kleinen Personenkreis, wie er hier beschrieben ist, sondern auch für größere Gruppen.




    Beispiel 2:
    Ein Freitag im Golden Time Brüggen:
    11.15 Uhr: 15 Männer, 15 Frauen, m/w=1
    Nur die Ruhe, der Tag hat gerade erst begonnen. An der Eingangstür klingelt es im Minutentakt.
    14 Uhr: 40 Männer, 40 Frauen, m/w=1
    Ausgeglichenes Verhältnis, viele Frauen buhlen um etwa genauso viele Männer, lebhafte Stimmung, dennoch entspannt.
    18 Uhr: 50 Männer, 50 Frauen, m/w=1
    Der Club hat sich weiter gefüllt, es brummt.
    20 Uhr: 60 Männer, 40 Frauen, m/w=1,5
    Es treffen immer noch männliche Gäste ein, einige Männer verlassen aber schon den Club. Die Zahl der Frauen sinkt inzwischen, weil einige Damen schon Feierabend machen. Zimmer-Wartezeiten werden zur Regel.

    22 Uhr: 60 Männer, 30 Frauen, m/w=2
    Sinkende Zahl an Frauen, noch hohe Zahl an Männern. Immer weniger Frauen sind greifbar.
    24 Uhr: 40 Männer, 20 Frauen, m/w=2
    Die meisten noch anwesenden Frauen sind mit Gästen auf dem Zimmer. Schaut man sich in der Lounge um, so sieht man praktisch nur noch Bademantelträger.
    mw-Verhältnis Golden Time.jpg
    Die Komfortzone wird im Golden Time bereits nach 19 Uhr verlassen!




    Beispiel 3

    Ein Mittwoch im FKK The Palace:
    15 Uhr: 15 Männer, 15 Frauen, m/w=1
    Tote Hose!
    18 Uhr: 20 Männer, 30 Frauen, m/w=0,7
    Der Club erwacht. Neue Girls beginnen ihre Schicht, die bis tief in die Nacht andauern wird. Es herrscht Frauenüberschuss, die Frauen animieren aggressiv.
    19.30 Uhr: 5 Männer, 20 Frauen, m/w=0,25
    Intermezzo: Es sind weiterhin mehr Frauen als Männer im Club. Gerade wurde das Abendessen freigegeben, was eine skurrile Situation nach sich zieht: Viele Frauen und noch mehr Männer haben sich ins Restaurant verabschiedet. Die wenigen Männer, die sich augenblicklich in der Lounge aufhalten, werden von den Frauen wie von Raubtieren ins Visier genommen, keineswegs ein angenehmes Gefühl.
    21 Uhr: 50 Männer, 50 Frauen, m/w=1
    High Life & Party im Palace. Ausgewogenes m/w.
    24 Uhr: 70 Männer, 40 Frauen, m/w= 1,8
    Das m/w hat den Komfortbereich verlassen, da inzwischen zu viele Männer eingetroffen sind.
    mw FKK The Palace.jpg
    Optimaler Verlauf im Palace 18-24 Uhr!



    Beispiel 4
    FKK Oase an einem hochsommerlichen Samstag:
    14 Uhr 30 Männer, 30 Frauen, m/w=1
    Entspanntes Verhältnis. Gäste wie Girls tummeln sich vorwiegend draußen am Pool. Im Innenbereich des Clubs herrscht gähnende Leere.
    17 Uhr: 60 Männer, 40 Frauen, m/w=1,5
    Der Club ist gut gefüllt
    19 Uhr: 60 Männer, 70 Frauen, m/w=0,9
    Kurz nach Schichtwechsel der Damen herrscht ein spitzenmäßiges m/w von 0,9, da die Frühschicht sich noch im Club aufhält. Im Innenbereich des Clubs geht es inzwischen sehr lebhaft zu, der DJ ist angekommen und es wird laut.
    23 Uhr: 100 Männer, 60 Frauen, m/w=1,7
    Es ist inzwischen nervig geworden im Club, immer mehr Gäste sind im eingetroffen, viele Frauen machen allmählich Feierabend.
    01 Uhr: 80 Männer, 40 Frauen, m/w=2
    Es sind zwar immer noch recht viele Frauen vor Ort, aber angesichts der hohen Gästezahl zu wenige.
    mw-Verhältnis FKK Oase.jpg
    Die FKK Oase sollte man an Samstagen besser gänzlich meiden!



    Beispiel 5
    Ein Freitag im vergangenen Oktober im Oceans:
    14 Uhr 10 Männer, 10 Frauen, m/w=1
    Gähn!
    16 Uhr 10 Männer, 10 Frauen, m/w=1
    Gähn!
    19 Uhr: 30 Männer, 25 Frauen, m/w=1,2
    Nicht unangenehm und schon spürbar lebhafter.
    22 Uhr: 60 Frauen, 60 Männer, m/w=1
    Es ist inzwischen sehr lebhaft geworden im Club, ab 20 Uhr haben sich zahlreiche neue Frauen eingefunden.
    23 Uhr: 80 Männer, 60 Frauen, m/w=1,3
    Immer mehr Männer strömen in den Club, es ist schwieriger geworden, seine Dame der Wahl zu erwischen.
    01 Uhr: 120 Männer, 60 Freuen, m/w=2
    Der Club ist allmählich völlig überlaufen.
    03 Uhr: 70 Männer, 40 Frauen, m/w=1,75
    Immer noch viele Gäste, die Zahl der Frauen sinkt, insgesamt entspannt sich die Lage.
    mw-Verhältnis Oceans.jpg
    Massiver Anstieg der Anzahl an Gästen und Girls im Oceans ab 21 Uhr, ab 24 Uhr wird die Komfortzone wegen des massiven Andrangs an männlichen Gästen verlassen; Beruhigung um 03 Uhr in der Nacht.



    Beispiel 6
    Saunaclub Diamond Moers zur Eröffnungsparty am 06.02.2016 (siehe Bericht):
    16.30 Uhr: 10 Männer, 10 Frauen, m/w=1
    Sehr ruhig, wenig Auswahl.
    19 Uhr: 20 Männer, 20 Frauen, m/w=1
    Bessere Auswahl, es wird lebhafter.
    21 Uhr: 35 Männer, 25 Frauen, m/w=1,4
    Party-Time, noch hat Mann gute Auswahl.
    24 Uhr: 60 Männer, 20 Frauen, m/w=3
    Der Club platzt aus allen Nähten, man kommt kaum noch zum Zuge.
    mw-Verhältnis Diamond Moers.jpg
    Ab 23 Uhr war der Club völlig überfüllt mit Männern!



    Beispiel 7
    PHG an einem Mittwoch im Oktober 2015:
    14 Uhr: 5 Männer, 10 Frauen, m/w=0,5
    Noch tote Hose im Club, wenig Auswahl, trotzdem relativ zu viele Frauen.
    19 Uhr: 30 Männer, 30 Frauen, m/w=1
    Der Club ist zum Leben erwacht, ausgewogenes m/w.
    22 Uhr: 40 Männer, 30 Frauen, m/w=1,3
    Immer noch angenehmes m/w.
    24 Uhr: 40 Männer, 25 Frauen, m/w=1,6
    Die Zahl der anwesenden Frauen sinkt allmählich, m/w hat die Komfortzone verlassen.
    mw-Verhältnis PHG.jpg
    Nach 22 Uhr geht es zwar heiß her im PHG, es sind jedoch zu viele Männer im Club!


    FAZIT

    Die Untersuchung des Männer-/Frauen-Zahlenverhältnisses (m/w) in einem Club fördert erstaunliche Einsichten zutage:


    1. Es gibt natürlich eine Reihe von Parametern wie etwa Ambiente, Wellness, Verköstigung, Außengelände, Beschallung, Clubgröße, Line-up-Größe, Eintrittspreis usw., die Einfluss darauf haben, ob jemand gern in einen bestimmten Club geht. So wichtig aber auch all diese Kriterien sein mögen – wir sind schlussendlich Bordellbesucher, die einem angenehmen Umfeld auf angenehme Weise zwischen hübschen Girls auswählen möchten. Hübsche Girls kann man überall finden, entscheidend für einen gelungenen Bordellbesuch ist nicht so sehr der Umstand, dass man sich einem Regiment von Top-Models gegenübersieht, sondern das zahlenmäßige Verhältnis m/w zwischen Männern und Frauen.


    2. Aus der männlichen Perspektive ist ein m/w von 0,7-1,3 optimal. Ein m/w außerhalb dieser Bandbreite führt zu Frust, Verärgerung und Langeweile.


    3. Ein m/w mit deutlichem Frauenüberschuss (m/w<0,7) ist kontraproduktiv und keineswegs erstrebenswert und artet für männliche Gäste zu einem „Spießrutenlaufen“ inmitten unterforderter, unzufriedener Frauen aus.


    4. Aus weiblicher Perspektive ist ein m/w von 1,3-2,0 als optimal einzuordnen. Größere m/w sind angesichts begrenzter Zimmerkapazitäten kontraproduktiv und erzeugen großen Stress.


    5. m/w >2,5 (beispielsweise Silvesterparty Sharks mit 150 Männern und 50 Frauen führen zu den allseits bekannten „Homo-Partys“, bei denen nur noch Bademantelträger in der Lounge herumsitzen. 50 Frauen sind zwar eine stattliche Anzahl, aber wenn von 150 Männern ein Drittel gerade ficken will, dann sind keine Frauen mehr verfügbar.



    6. Es ist eher ein schleichender Prozess mit marginalen Veränderungen, wenn das m/w sich in einen als unangenehm empfundenen Bereich hinein verschiebt. In einem Club sind gerade 70 Frauen anzutreffen? Toll! Leider sagt das nicht viel darüber aus, ob man auch in den Genuss kommen wird, mit diesen Frauen anzubändeln, oder ob man zwar den ganzen Tag über „heiße Bräute“ im Club auftauchen sieht, die jedoch nach wenigen Momenten schon wieder dem eigenen Blickfeld entschwunden sind. Entscheidend für einen tollen Clubaufenthalt ist, wieviele Männer diesen Frauen gegenüberstehen.



    7. Folgerichtig sollte man seine Augenmerk auf eine andere Kenngröße als gewohnt richten. Statt sich vor einem Clubbesuch nach der Anzahl der anwesenden Frauen zu erkundigen, - was im Übrigen eine mehr oder weniger gegebene Größe in den jeweiligen Clubs ist -, lautet die entscheidende Frage vielmehr:
    "Wieviele Männer habt ihr gerade im Club?"
    Geändert von Pelagos (16.02.2016 um 11:22 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    deine Betrachtungen bzgl. m/w Verhältnis sind sicherlich richtig
    (und sehr aufwendig dargestellt) aber für solche Überlegungen muß man
    natürlich die jeweiligen Anwesentheitskurven sowohl M als auch W eines
    betreffenden Clubs gut kennen.
    Gut, für Einheimische und/oder Häufiggäste (Stammis kennen sich eh aus)
    mag das kein Problem sein, aber als Tourist bzw. Ersttäter bei einem Club
    fehlen halt diese Hintergrundinformationen.
    Du schreibst zu Beginn selber von den "Beschwerden" der Grichen, die wohl
    erst am Abend im GT aufschlagen, völlig logisch, denn dann hat dieser Club
    seine beste (Tages)Zeit schon hinter sich, aber woher soll das ein jemand
    wissen.
    Beim nächsten Mal "rennt" er dank seiner neuen Erfahrung am Nachmittag
    ins Oceans oder Magnum oder logischerweise in den Schwesternclub LR und
    ist wieder frustriert.

    Genau aus Mangel dieser grundsätzlichen Info habe ich dir seinerzeit den
    Vorschlag gemacht in deinem klasse Katalog die Tageszeit-Characteristik
    eines Clubs (wenn offensichtlich vorhanden) mit zu erfassen.
    Gerade in NRW gibt es schon eine große Vielzahl an typischen Tag- bzw.
    Abendclubs (auch die fest etablierten HH würde hier eine gewisse Hilfe sein)

    - nur so ein Vorschlag
    wenn ich mit Silikon spielen möchte hätte ich meinen Computer
    Spoiler: 



    die im Avatar gehören Jennica Lynn

  3. #3
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    Zitat Zitat von Pelagos Beitrag anzeigen

    7. Folgerichtig sollte man seine Augenmerk auf eine andere Kenngröße als gewohnt richten. Statt sich vor einem Clubbesuch nach der Anzahl der anwesenden Frauen zu erkundigen, - was im Übrigen eine mehr oder weniger gegebene Größe in den jeweiligen Clubs ist -, lautet die entscheidende Frage vielmehr:
    "Wieviele Männer habt ihr gerade im Club?"
    Die Überlegungen hatte ich mir auch schon oft gestellt.
    Wenn ich früher in einen der Pauschalclubs gefahren bin z.B. http://www.pauschalclub.de/bochum hab ich immer versucht die Männerzahl (Frauenanzahl steht ja recht aktuell auf der Homepage) zu erfahren. Als Auskunft kam immer "Geht so" oder "nicht so viele", oder anderer "blah..blah..." Die Wirklichkeit sah man immer erst beim einchecken oder im Laufe des Tages.

    Trotzdem interessante Statistiken.
    Einen großen Nazi hat sie
    Einen kleinen Nazi hat sie
    Hat den großen und den kleinen Nazi gern
    Sagt zum großen Nazi Schatzi
    Sagt zum kleinen Nazi Schatzi
    Und verachtet in der Stadt die feinen Herrn

  4. #4
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    Sehr interessante Doktorarbeit, Herr Dr. Pelagos! Stoff zum nachdenken :-)
    Veni Vidi Fiki ...... oder lieber Vidi Fiki Veni !

  5. #5
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    @zi2000:
    Deine Einwände sind nicht unberechtigt. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass die Clubs in erster Linie Abendclubs sind. Insbesondere bei den Megaclubs kann man davon ausgehen, dass der große Ansturm an Gästen sogar erst gegen 23 Uhr erfolgt. Als ausgewiesene Tagesclubs fallen mir außer den RTC, GT, LL, Bernds gar nicht so viele Clubs ein (wenn ich mal die Pauschalclubs außer Acht lasse).

    @pcwelt:
    Du hast intuitiv die richtigen Überlegungen angestellt. Die Wischi-Waschi-Antworten, die du bekommen hast, sind ein Ablenkungsmanöver, damit du im Zweifelsfall nicht den geeigneten Schluss ziehen kannst, doch besser zu Hause zu bleiben. Die Clubs - und dann noch solch ein gut organisierter wie der Pauschalclub Bochum - wissen sehr genau, wieviele Gäste vor Ort sind.



    Ich wollte mit meinen Ausführungen in erster Linie herausarbeiten, dass schon relativ unscheinbare Veränderungen im Männer-/Frauen-Zahlenverhältnis (m/w) drastische Auswirkungen haben. Wenn wir sagen "der Club war völlig überfüllt", dann schwebt uns ein Bild vor Augen, bei dem eine Horde von 120 Männern 30 Frauen gegenübersteht, das entspricht einem m/w von 4. Ein unbefriedigender Männerüberschuss - der dazu führt, dass man im Club nicht zum Zuge kommt, obwohl man gern wollte und dort viele Frauen gesichtet hat, die einem gefallen würden - stellt sich aber schon viel früher ein, wie folgendes Beispiel zeigen soll:

    Man muss damit rechnen, dass die Hälfte aller Männer (=Aktivquote) in irgendeiner Weise die anwesenden Frauen belegen, so dass diese Damen aktuell nicht ansprechbar sind. Das muss sich nicht gleich in einem Zimmergang niederschlagen, wer sich in einem Club aufmerksam umschaut, der sieht immer auch Pärchen, die endlos miteinander Konversation betreiben, gemeinsam einen trinken, Party feiern, am Pool liegen, die Wellnessanlagen nutzen oder beim Essen sitzen. Betrachten wir nun zwei unterschiedliche Clubs A und B, die wie folgt belegt sind:

    Club A:
    20 Männer
    20 Frauen
    m/w=1
    Bei einer
    Aktivquote von 50% bleiben 10 Frauen verfügbar für 10 Männer.

    Club B:
    80 Männer
    50 Frauen
    m/w=1,6
    Bei einer
    Aktivquote von 50% verbleiben wiederum nur 10 Frauen verfügbar, denen nun aber 40 Männer gegenübersitzen.


    Ein m/w von 1,6 klingt eigentlich nicht dramatisch, und dennoch sind die unangenehmen Folgen sehr wohl zu spüren. Man beachte, dass das Frustrationspotenzial in Club B wesentlich höher ist als in Club A, obwohl sich in Club B sehr viel mehr Frauen aufhalten.

    Ich hatte weiter oben erwähnt, dass ich (aus männlicher Perspektive) ein m/w von 0,7-1,3 als Komfortzone betrachte. Dass ich diese Zahlen nicht willkürlich gesetzt habe, wird deutlich, wenn ich eine kleine Variation einfüge:
    In Club B soll nun m/w=1,3 herrschen:

    Club B Variation:
    66 Männer (aufgerundet)
    50 Frauen
    m/w=1,3
    Bei einer
    Aktivquote von 50% verbleiben nun 17 Frauen verfügbar, denen 33 Männer gegenübersitzen. Unterstellt man diesem verbliebenen Personenkreis nun ebenfalls eine Aktivquote von 50% (=16,5, aufgerundet 17 Männer), dann sind an diesem Punkt gerade eben alle Frauen abgegriffen.

 

 

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