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  1. #1
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    Standard Razzia im Artemis! Am Donnerstag soll das Artemis dicht gemacht werden!

    Razzia im Berliner Nobelbordell Artemis
    Dazu titelt die BZ: Steuerhinterziehung und Menschenhandel

    Razzia im Artemis! Hunderte Beamte durchsuchen das Berliner Groß-Bordell!


    Auszüge aus dem Artikel:

    Am Donnerstag, also heute​, soll das Artemis in Berlin dicht gemacht werden!

    Nach B.Z.-Informationen will das Gewerbeamt am Donnerstag das Artemis dicht machen.
    Seit Monaten war unter größter Geheimhaltung bei diversen Behörden ermittelt worden, sammelten die Ermittler belastendes Material. Der Hauptvorwurf: Beitragsvorenthaltung!
    Offiziell betonen die Betreiber des Luxus-Puffs, dass die Prostituierten selbstständig arbeiten. Teilweise sind es bis zu 100 Frauen am Tag.
    Nach B.Z.-Informationen haben die Ermittler aber Beweise gesammelt, die belegen, dass die Frauen faktisch angestellt waren. Es gab ein festes Regelwerk, Schichtpläne, Preisvorgaben, Kontrollen und Sanktionen. Seit der Eröffnung des „Artemis“ im Jahr 2005 soll so ein Schaden von 24 Millionen Euro entstanden sein. Nach B.Z.-Recherchen soll es neben einer Kronzeugin weitere Zeugen geben, die ausgepackt und die Betreiber belastet haben.




    Und der Tagesspiegel titelt mit: Großrazzia im ArtemisPolizei durchsucht Berlins größtes Bordell - 900 Beamte im Einsatz
    Geändert von bettman (14.04.2016 um 09:45 Uhr)
    Wer unten liegt, hat nicht immer verloren! Lieber Schamlippen küssen als Schlamm schippen müssen!

  2. #2
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    hier die aktuellen informationen der ermittler:

    http://www.bz-berlin.de/tatort/das-s...zia-im-artemis

  3. #3
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    Die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben schreibt dazu:

    Mehrere 100 000 Euro Bargeld gefunden | Groß-Razzia in Berliner Luxus-Puff
    900 Ermittler im Einsatz ++ 6 Festnahmen ++ Macht das Gewerbeamt den Laden am Donnerstag dicht?

    Berlin – Vor dem Schild mit dem Neon-Schriftzug stehen Polizeiautos. Beamte haben das „Artemis“ abgeriegelt.

    RAZZIA IN DEUTSCHLANDS BEKANNTESTEM EDEL-BORDELL!

    Rund 900 Beamte von Polizei, Staatsanwaltschaft, Zoll und Steuerfahndung rückten gestern Abend um kurz vor 20 Uhr an und durchsuchten die Räume, in denen sich 212 Gäste und Bedienstete aufhielten. Es gab sechs Festnahmen.

    Seit Monaten war unter größter Geheimhaltung ermittelt worden. Nachdem eine Ex-Prostituierte ausstieg und den Behörden als Kronzeugin diente, sammelten die Ermittler belastendes Material.

    Die Vorwürfe

    Der Hauptvorwurf: Beitragsvorenthaltung! Offiziell betonen die Betreiber des Luxus-Puffs, dass die Prostituierten selbstständig arbeiten. Teilweise sind es bis zu hundert Frauen am Tag.

    Nach BILD-Informationen haben die Ermittler aber Beweise gesammelt, die belegen, dass die Frauen faktisch angestellt waren. Es soll ein festes Regelwerk, Schichtpläne, Preisvorgaben, Kontrollen und Sanktionen gegeben haben.

    Seit der Eröffnung des „Artemis“ im Jahr 2005 soll so ein Schaden von 17,5 Millionen Euro entstanden sein.

    Die Festnahmen

    Unter den Festgenommenen: „Artemis“-Betreiber Kenan S. (50) und sein Bruder. Außerdem wurden vier Hausdamen festgenommen. Sie sollen im Auftrag dafür gesorgt haben, dass die Prostituierten den Vorgaben nachkamen.

    Nach BILD-Recherchen haben die Ermittler auch mehrere 100 000 Euro Bargeld sowie Verbindungen zu den „Hells Angels“ entdeckt. So sollen einige der Rocker Frauen in dem Edelbordell zum Anschaffen geschickt haben.

    Die Razzia könnte das Ende des „Artemis“ sein. Nach BILD-Informationen will das Gewerbeamt den Laden heute dicht machen.
    Quelle: bild.de
    Mein Name ist Olo... Hans Olo!

  4. #4
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    Neue Details nach Groß-Razzia in Berlin | „Hells Angels“ hatten freien Eintritt im Luxus-Puff

    Der Tag nach der Razzia in Deutschlands bekanntestem Edel-Bordell: Die Berliner Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag erste Ergebnisse vorgestellt.

    Berlin – Der Leiter der Staatsanwaltschaft, Andreas Behm, bestätigte einen Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität. Es gebe direkte Bezüge zu in Berlin ansässigen „Hells Angels“, die dort Geschäfte gemacht und Sonderbehandlungen genossen hätten.

    Der Fall erinnert die Ermittler an den Gangster Al Capone.

    ► Im „Artemis“ sei arbeitsteilig vorgegangen worden: Prostituierte seien ausgebeutet worden, es sei Gewalt angewendet worden.

    ► Die Rocker erhielten Vergünstigungen wie beispielsweise freien Eintritt.

    ► Ein Mitglied der „Hells Angels“ habe außerdem eine Prostituierte in das Bordell gebracht und sie „malträtiert“, woraufhin sich die Frau zur Wehr gesetzt und „die Flucht nach vorne“ angetreten habe.

    Um wen es sich bei dem „Hells Angel“ handelt, ist noch nicht bekannt.

    Nach BILD-Informationen gehörten Rocker-Größen wie Kadir Padir zu den Kunden des „Artemis“. Demnach lernte der „Hells Angels“-Boss (31, verheiratet, zwei Kinder) dort seine Geliebte kennen. Auch Kronzeuge Kassra Z. (29) traf dort erstmals auf seine Geliebte.

    Noch am Mittwoch wurden laut Ermittlern insgesamt 96 Prostituierte vernommen, die die Vorwürfe zu den Machenschaften im „Artemis“ bestätigt hätten.

    Rund 900 Beamte von Polizei, Staatsanwaltschaft, Zoll und Steuerfahndung rückten am Mittwochabend um kurz vor 20 Uhr am Berliner „Artemis“ an und durchsuchten die Räume, in denen sich 232 Gäste und Bedienstete aufhielten. Es gab sechs Festnahmen.

    Bei der Aktion wurden zahlreiche Unterlagen sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Diese und mehrere Computer aus dem Bordell würden nun in „Sisyphosarbeit” ausgewertet.

    Seit Monaten war unter größter Geheimhaltung ermittelt worden. Nachdem die Rocker-Geliebte und Ex-Prostituierte ausstieg und den Behörden als Kronzeugin diente, sammelten die Ermittler belastendes Material.

    Die Frau soll nach Informationen vom Donnerstag unter Zeugenschutz vor Attacken bewahrt werden.

    Die Vorwürfe


    ► Grund der Durchsuchung: Verdacht auf Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Menschenhandel.

    Der Hauptvorwurf: Beitragsvorenthaltung!

    Die Prostituierten hatten Dienst- und Schichtpläne. Sie arbeiteten nach Anweisung, weshalb sie laut Hauptzollamt als Arbeitnehmer und nicht als Selbstständige einzuordnen sind. Damit werden auch Sozialabgaben für sie fällig.

    Offiziell betonen die Betreiber des Luxus-Puffs, dass die Prostituierten selbstständig arbeiten. Teilweise sind es bis zu 100 Frauen am Tag.

    Seit der Eröffnung des „Artemis“ im Jahr 2005 soll so ein Schaden von 17,5 Millionen Euro entstanden sein.

    Die Festnahmen


    Insgesamt wurden sechs Haftbefehle vollstreckt. Unter den Festgenommenen: „Artemis“-Betreiber Kenan S. (50) und sein Bruder.

    Die beiden Bordellbetreiber sind den Angaben nach keine Hells-Angels-Mitglieder. Sie machten sich selbst die Finger nicht schmutzig, so die Staatsanwaltschaft. Vielmehr verwalteten sie die Kriminalität.

    Außerdem wurden vier Hausdamen festgenommen. Sie sollen im Auftrag dafür gesorgt haben, dass die Prostituierten den Vorgaben nachkamen.

    Nach BILD-Informationen gelten diese Hausdamen als verlängerter Arm der Betreiber, die die „Verrichtungszimmer“, Verrichtungszeiten und Kleiderordnung festlegen und kontrollieren.

    ► Laut Staatsanwaltschaft und Polizei wurde bei der Razzia Vermögen im Wert von 6,4 Millionen Euro beschlagnahmt.

    Die Razzia könnte das Ende des „Artemis“ sein. Nach BILD-Informationen soll das Gewerbeamt am Donnerstag darüber entscheiden.

    Das Bordell war am Morgen nach der Razzia geöffnet. Ein Freier vor Ort sagte, es seien Mädchen im Gebäude, aber nur wenige im Vergleich zu sonst. Er habe einen Gutschein für seinen nächsten Besuch im Artemis bekommen.

    Taxen setzten vor dem Gebäude Kundschaft ab. Verantwortliche waren nach Aussagen einer Mitarbeiterin nicht vor Ort. Auch auf telefonische Anfragen gab es keine Auskunft.
    Quelle: bild.de
    Mein Name ist Olo... Hans Olo!

  5. #5
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    Groß-Razzia in Berlins Luxus-Puff „Artemis“ - Nach 15 Stunden waren die ersten Freier wieder da

    Der Tag nach der Groß-Razzia im „Artemis“: Das Bordell öffnete zu den normalen Geschäftszeiten (11.00 bis 05.00 Uhr) seine Türen. Wie auch an anderen Tagen setzten Taxen Kundschaft ab, gingen Freier ein und aus, arbeiteten Prostituierte. „Ganz normaler Geschäftsbetrieb“, sagt eine Angestellte der BILD. Ein Freier vor Ort sagte, es seien Mädchen im Gebäude, aber nur wenige im Vergleich zu sonst. Er habe einen Gutschein für seinen nächsten Besuch im Artemis bekommen.

    Berlin – Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf prüft derzeit, ob das „Artemis“ seine Gaststättenlizenz behalten kann. Aber warum ist das „Artemis“ noch nicht dicht?

    ► Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD) sagte, auf die Schnelle seien die nötigen Verfahren nicht durchzusetzen. Die Gaststättenkonzession solle widerrufen, der Herbergsbetrieb untersagt werden.

    „Wir müssen für eine Schließung aber noch auf Erkenntnisse der Polizei warten. Dann kann relativ kurzfristig der Betreiber befragt und das ‚Artemis‘ geschlossen werden“, sagte Schulte auf BILD-Anfrage.

    Erinnerungen an Al Capone

    Bei einer Pressekonferenz von Hauptzollamt, Staatsanwaltschaft und Polizei wurde indes der ganze Umfang des kriminellen Sumpfes im Freudenhaus deutlich: Organisierte Kriminalität in einem vermeintlich legalen Umfeld. Die Ermittler fühlen sich an Al Capone erinnert, der durch Steuerfahnder hinter Gitter kam.

    ► Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Die Frauen arbeiteten scheinselbstständig, wurden ausgebeutet. Der Schaden für den Staat seit Eröffnung 2005: 17,5 Millionen Euro durch vorenthaltene Steuern und Abgaben! „Wir folgen der Spur des Geldes“, so Staatsanwalt Dr. Andreas Behm. 6,4 Millionen Euro wurden insgesamt beschlagnahmt.

    Vergünstigungen für „Hells Angels“

    Zudem soll das Bordell ein Haupttreffpunkt der „Hells Angels“ gewesen sein. Die Rocker zählten zur Stammkundschaft, hatten freien Eintritt, sollen Frauen in die Prostitution gedrängt haben.

    ► So kamen die Ermittlungen auch ins Rollen: Im Sommer 2015 sagte eine Prostituierte bei der Polizei aus, sie sei von ihrem Freund zum Anschaffen ins „Artemis“ geschickt worden. Die Frau ist im Zeugenschutz. Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra: „Die Lebensabschnittspartnerin eines Rockers von den ‚Hells Angels‘. Sie wurde von ihm so malträtiert, dass sie sich an die Ermittlungsbehörden wandte. Der Leidensdruck muss erheblich gewesen sein.“

    Bislang galt das „Artemis“ als Bordell, in dem Prostituierte sicher anschaffen konnten. Kamstra: „Sie wurden dort nicht angekettet oder gefoltert. Aber sie durften nicht selbst entscheiden.“ Weder über Preise noch über angebotene Dienste. Es gab strenge Schichten, Anwesenheitszwang für vier Tage am Stück, Hausverbote, Sanktionen, Besuchspflicht beim Artemis-Arzt, Kleiderordnung, keine Eigenwerbung. Kamstra vergleicht die Prostituierten mit „Sklaven auf Baumwollfeldern“ – die seien auch sicher, solange sie arbeiten.

    Bereits am Mittwoch wurden nach Angaben der Ermittler 96 Prostituierte vernommen, die die Machenschaften bestätigten. Nun hoffen die Ermittler auf weitere Aussagen von Prostituierten. Sollten sie kooperieren, könnten sie bei eigenen Vergehen straffrei davonkommen.

    Der Zugriff

    Die Razzia: Strengste Geheimhaltung im Vorfeld, nur zehn Eingeweihte. Dann schlugen am Mittwochabend kurz vor 20 Uhr 900 Beamte von Polizei, Hauptzollamt und Steuerfahndung plus sieben Staatsanwälte zu. 16 Durchsuchungsbeschlüsse. 96 Prostituierte wurden vernommen. Sechs Haftbefehle gegen „Verantwortliche der Bordellgesellschaft Artemis“ wurden vollstreckt.

    Darunter sind die Betreiber Kenan S. (50) und sein Brüder, die aus Würzburg stammen. Sie machten früher Millionengeschäfte in der Glücksspielbranche. Als sie vor zehn Jahren das „Artemis“ eröffneten, staunten die Ermittler. Bei der Eröffnungsfeier 2005 kamen Rotlichtgrößen aus ganz Deutschland.

    Bis heute glauben Ermittler, dass die Brüder nur Strohmänner sind. Sie haben Kontakte zu Rockern und der russischen Mafia. Neben dem „Artemis“ betreiben die Brüder noch ein Energieunternehmen. Die Firma, die in Würzburg und Berlin ansässig ist, ist spezialisiert auf Investments in Solarstromanlagen.
    Quelle: bild.de
    Mein Name ist Olo... Hans Olo!

  6. #6
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    Neues vom Artemis- und das mal aus einer renommierten deutschen Zeitung!

    http://www.welt.de/politik/deutschla...aelte-vor.html

 

 

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